Schulsozialarbeit

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Sprechzeiten:

Dienstag, Mittwoch und Donnerstag

nach vorheriger Absprache<
Raum 336 (direkt neben der KFZ- und Metallwerkstatt)
Telefon:
06551 – 97105-21

E-Mail:
w.kasel@bbspruem.de

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Eltern und Sorgeberechtigte,

liebe Gäste und Freunde der BBS Prüm,

als Schulsozialarbeiterin der BBS Prüm begrüße ich Sie.

Schulsozialarbeit dient der ganzheitlichen Persönlichkeitsentwicklung und -förderung mit dem Ziel, die SchülerInnen auf die Anforderungen der Berufswelt vorzubereiten und den Übergang in Ausbildung und Arbeit zu begleiten.

Sie bietet Beratung und Betreuung, Prävention und Intervention an. Die Schulsozialarbeit ist ein verbindliches Angebot im System Berufsbildende Schule.

Die Landesregierung Rheinland-Pfalz unterstützt die Schulsozialarbeit an berufsbildenden Schulen auf der Grundlage des „Qualitätsprofils Schulsozialarbeit“

Das Ziel der sozialpädagogischen Förderung an berufsbildenden Schulen ist die Lern- und Lebensbegleitung jugendlicher Schülerinnen und Schüler zur besseren Bewältigung ihrer derzeitigen oder zukünftigen Lebensumstände im beruflichen sowie im persönlichen Bereich.

Insbesondere bei sozial benachteiligten und individuell beeinträchtigten Schülerinnen und Schülern wirken die Probleme der Lebensbewältigung in die Schule hinein. Zunehmend werden Problembereiche offensichtlich, auf die Lehrkräfte entsprechend ihrer Berufsrolle nur begrenzt reagieren können und die einer sozialpädagogischen Intervention bedürfen.

Eine Auseinandersetzung mit Problemen und Lebenssituationen der Schülerinnen und Schüler ist wichtig für die Schaffung einer Vertrauensbasis, auf der erfolgreiches Lernen aufbaut. Schulsozialarbeit kann durch sozialpädagogische Arbeitsweisen und Methoden neue Zugangsformen erschließen, um so Schülerinnen und Schüler zu begleiten und in ihrem schulischen Alltag erfolgreich zu unterstützen.

Durch die Schulsozialarbeit wird an der berufsbildenden Schule eine zusätzliche pädagogische Fachkompetenz etabliert, die auch eine Veränderung der Schule als Institution bewirken kann

Die rechtliche Grundlage für die Schulsozialarbeit ist das Kinder- und Jugendhilfegesetz des Bundes (SGB VIII) und das Schulgesetz Rheinland-Pfalz:

  • Schulsozialarbeit dient den allgemeinen Zielen und Aufgaben der Jugendhilfe nach § 1 SGB VIII.
  • Schulsozialarbeit leistet Jugendarbeit gemäß § 11 SGB VIII.
  • Schulsozialarbeit leistet Jugendsozialarbeit gemäß § 13 SGB
  • Schulsozialarbeit leistet erzieherischen Kinder- und Jugendschutz nach § 14 SGB VIII.
  • Schulsozialarbeit leistet Beratung in Erziehungsfragen nach § 16 SGB VIII.
  • Schulsozialarbeit ist das Bindeglied zwischen Schule und Jugendhilfe gemäß § 81 SGB VIII.
  • Schulsozialarbeit arbeitet mit außerschulischen Einrichtungen und Institutionen gemäß § 19 Schulgesetz Rheinland-Pfalz zusammen.

Zielgruppe

Zur Zielgruppe gehören grundsätzlich alle Schülerinnen und Schüler der berufsbildenden Schule. Das Angebot der Schulsozialarbeit richtet sich schwerpunktmäßig an die Jugendlichen der Berufseinstiegsklassen wie des  BVJ und den BF1 Klassen.

Besonders berücksichtigt werden folgende Gruppen von SchülerInnen:

  • SchülerInnen in akuten Konflikt- und Krisensituationen
  • Sozial benachteiligte SchülerInnen
  • SchülerInnen, die Probleme mit dem regelmäßigen Schulbesuch haben
  • Jugendliche AusländerInnen und AussiedlerInnen, die durch soziokulturelle Probleme zusätzlich belastet sind
  • SchülerInnen, die als Flüchtlinge oder AsylbewerberInnen aufgrund ihrer persönlichen Situation und der besonderen Rechtslage nicht oder nur schwer eingegliedert werden können
  • SchülerInnen, die aufgrund sozialer und kognitiver Probleme bei der Integration in das System Schwierigkeiten haben
  • SchülerInnen mit Lernschwächen

Schulsozialarbeit versteht sich als Schnittstelle zwischen SchülerInnen und Schule, Elternhaus, Ausbildungsbetrieben, Jugendhilfe, Arbeitsagentur.

Vom Schüler wird in der heutigen Situation erwartet, dass er sich umfassend und gut auf eine oft unsichere und veränderliche Zukunft vorbereitet. Er muss in der Lage sein, bei solider Ausgangsqualifikation gleichzeitig hohe Anpassungsleistungen zu erbringen. Schüler und Auszubildende sollen neben fachlichen Qualifikationen verschiedene Fähigkeiten erwerben,  um sich im raschen gesellschaftlichen und beruflichen Wandel zu behaupten.

Es ist Aufgabe der Schulen und der Aus- und Weiterbildungseinrichtungen geworden, die „Schlüsselqualifikationen“ zu vermitteln. Dadurch ist auch das Berufsbild der Pädagogen einem Wandel unterworfen. Neben einer sich schneller verändernden fachlichen Kompetenz wird auch eine ausgeprägte  Methoden- und Sozialkompetenz  erwartet.

In diesem Zusammenhang findet Schulsozialarbeit ihre Berechtigung. Nachhaltige Erfolge zeigen sich da, wo die Kooperation zwischen Schulsozialarbeit und Lehrer stimmt und die Rahmenbedingungen für die Schulsozialarbeit bestehen.

Aus organisatorischen Gründen arbeite ich möglichst mit festen Terminen. Sie erreichen mich dienstags, mittwochs und donnerstags in der Schule.

Tel: 06551 – 97105 -21

oder auch gerne

per Email: w.kasel@bbspruem.de

Mein Büro liegt im oberen Bereich Technik, neben der KFZ Werkstatt, Raum 336.