Zu Besuch beim Nachbarn – KFZ-Kollegen und Schulleitung besuchen das Zentrum für Aus-und Weiterbildung des Mittelstandes in Belgien

Gemeinsam mit dem neuen Schulleiter, Herrn Dr. Wieland Steinfeldt, und der Abteilungsleiterin Frau Michaela Widowsky besuchte das KFZ-Team der BBS Prüm den Ausbildungsbereich Kraftfahrzeugtechnik des Zentrums für Aus- und Weiterbildung des Mittelstands (ZAWM) in Ostbelgien. Das berufliche Bildungszentrum  liegt in der Deutschsprachigen Gemeinschaft in der 20.000 Einwohner zählenden Stadt Eupen. Und es gab viel zu sehen…

 Geführt von Herrn Gino Decoster, Leiter KFZ und Herrn Serge Heinen, Koordinator KFZ, konnten sich die Kollegen eine Ausbildungsstätte anschauen, die das Herz jedes KFZ-Ausbilders höher schlagen lässt. Ausgestattet mit modernster Unterrichtstechnik und höchstem Knowhow bildet das ZAWM vom Gesellen bis zum Meisterdiplom KFZ-Nachwuchs aus. Unzählige Urkunden über Wettbewerbserfolge, darunter mehrfache Siege innerhalb der WorldSkills-Wettbewerbe (weltweiter Leistungsvergleich nicht-akademischer Berufe), schmücken die Unterrichtsräume und überzeugen auf den ersten Blick von der hohen Motivation und Profession der Lehrkräfte.

 „Kfz-Mechatroniker/innen führen Diagnose-, Instandhaltungs-, Aus-, Um- und Nachrüstarbeiten an Kraftfahrzeugen mit herkömmlichen Verbrennungsmotoren und alternativen Antrieben durch und können sich als Spezialisten für IT und Schraubenschlüssel in einem Hightech-Beruf bezeichnen. Moderne Computer, elektronische Prüfsysteme und stetige Weiterbildungen sind neben den De- und Montagewerkzeugen in Zeiten der raschen technischen Entwicklung die täglichen Begleiter.“[1] All dies bekommt man hier geboten.

Im kollegialen Austausch beeindruckten uns vor allem die Konzeptionen und Möglichkeiten der ganzheitlichen Ausbildung: Anschauungsobjekte, technische Ausstattung, Didaktik und Methodik der KFZ-Ausbildung und nicht zuletzt die enorm hohe fachliche Kompetenz überzeugten uns auf ganzer Linie. So konnte unser Team neben imponierenden Eindrücken auch viele wertvolle Anregungen und Tipps mit auf den Rückweg nehmen.

Wir bedanken uns nochmals sehr für den herzlichen Empfang und den spannenden Nachmittag im Nachbarland.

Bericht: Fr. Widowsky/Hr. Port